Gewaltprävention durch Kampfesspiele®

Körperliche Gewalt ist eine Verhaltensform, die speziell von Jungen gelebt wird. Sie ist für sie selbst und für ihre Umwelt destruktiv, hindert eine positive Entwicklungen oder blockiert diese gar vollständig. Nach unserer Erfahrung wollen Jungen nicht gewalttätig sein, doch sie wollen auf vieles, was sie bisher ohne Gewalt nicht erreichen können, nicht verzichten. Da ihnen das nötige Instrumentarium fehlt, sich sozial verträglich zu verhalten, greifen sie auf das ihnen beigebrachte oder ihnen als wirkungsvoll erscheinende Mittel der Gewalt zurück

Aufbauend auf dieser Einsicht nutzen wir jungengerechte pädagogische Handlungsansätze, die im Grundsatz von Josef Riederle und dem Institut Kraftprotz® entwickelt wurden. Die Methoden zielen darauf ab, dass Jungen lernen, konstruktiv mit ihrer Aggression umzugehen. Sie lernen ihre Kräfte kennen und deren Wirkung einzuschätzen. Zudem erfahren sie, wie sich sozial verhalten können und wie sie sich Zugehörigkeit und Achtung erarbeiten. So wird ihr sozialer Hunger, den sie zuvor nonverbal lauthals geäußert haben, gestillt.